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Schläge im Namen des Herrn
Das verdrängte Schicksal der Heimkinder
in der Bundesrepublik

Buchcover

ISBN 342105892X
ca.240 Seiten mit Abbildungen

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Jetzt auch als Taschenbuch!

Erste Reaktionen auf das Buch im Februar 2006
- evangelische Trägerverbände
- ev.Akademie Bad Boll
- Bischof Huber
- Diakonie Bayern
- Dierk Schäfer, ev. Akademie Bad Boll
- offener Brief an Gohde
- Wittekindshof
- Bethanien-Schwestern
- Deutschlandradio Kultur
- Sendung vom 15.2.2006

-Ordenskorrespondenz

Aktuelle Artikel von Peter Wensierski im SPIEGEL hier...

Kontakt zu
Peter Wensierski hier...


Wenn Sie an einer Veranstaltung zum Buch interessiert sind, wenden Sie sich bitte direkt an den Verlag oder den Autor.

Veranstaltungen, Lesungen
Meike von Boehn,
Tel.:089-4136 3705
 

Presse und Öffentlichkeit
Markus Desaga
Tel.:089-4136 3702
 

PB060094

Runder Tisch Heimerziehung

7. Sitzung am 15./16. April 2010

 

mehr hier....

 

Fachtagung 30.11. bis 01.12.2009 in Berlin

WENN EHEMALIGE HEIMKINDER HEUTE ZU UNS IN DIE BERATUNG KOMMEN
Was müssen oder sollten wir wissen?

Die Fachtagung richtete sich an alle Fachkräfte, die Beratungs- und Unterstützungsarbeit leisten.

Mehr hier....

Diakonie-Tagung in Niedersachsen

7. Oktober 2009

“Verantwortung für das Schicksal früherer Heimkinder übernehmen”

Tagung von 10 Uhr bis 16.30 Uhr im Gemeindehaus und Kirche zu Herrenhausen / Leinhausen, Hannover
 

Berichte über die Veranstaltung am 24. April 2008
im Vincenzheim, Dortmund...

...bitte hier nachlesen

Fotoausstellung über ehemalige Heimkinder in Leipzig!
“späte stille” - von Katia Klose

Präsentation am 28. September 2007 um 10 Uhr

im Lichthof der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstrasse 11, 04107 Leipzig
sowie am 5. Oktober bis 27. Oktober 2007
(Eröffnung 4. Oktober 2007 19 Uhr)
in der Hochschule für Grafik und Buchkunst
Wächterstrasse 11, 04107 Leipzig
   

 mehr darüber hier als pdf downloaden...

Ehemalige misshandelte Heimkinder fordern öffentliche Debatte
(Bericht über eine Veranstaltung in Düsseldorf aus: evangelischer pressedienst epd 20. Juni .2007)

Düsseldorf. Ehemalige Heimkinder in Deutschland haben die Anerkennung als Opfer von Menschenrechtsverletzungen gefordert. Bei einer Veranstaltung in der Düsseldorfer Fachhochschule sprachen sie sich zudem für eine öffentliche Anhörung ihrer Belange im Bundestag aus.

Die Veranstaltung unter dem Titel «Schläge im Namen des Herrn» beschäftigte sich mit der lange Zeit in Westdeutschland verdrängten Geschichte der Heimkinder. Der Erziehungswissenschaftler Manfred Kappeler warnte vor einem Rückfall in der Fürsorge-Erziehung. Derzeit gebe es in Politik und Gesellschaft starke Tendenzen, die jetzigen Standards im Bereich der Jugendhilfe wieder auszuhöhlen. Der emeritierte Professor für Erziehungswissenschaft kritisierte Forderungen nach mehr Strenge in der Erziehung und nach geschlossenen Einrichtungen für angeblich «nicht erziehbare» junge Menschen. Bis in die 70er Jahre wurden laut Kappeler mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche in kirchlichen und staatlichen Heimen oft seelisch und körperlich misshandelt sowie als billige Arbeitskräfte ausgebeutet.
Der Autor Peter Wensierski, der mit seinem Buch «Schläge im Namen des Herrn» die Schicksale zahlreicher Heimkinder aufgedeckt hatte, warf der Jugendhilfe vor, nach dem Zweiten Weltkrieg über Jahrzehnte Kindern und Jugendlichen «größtes Unrecht» angetan zu haben. Wensierski schätzt, dass vielleicht bis zu eine Million junger Menschen durch diese Einrichtungen gingen. Viele von ihnen leiden nach den Worten des Journalisten noch heute unter dem Erlebten, verschwiegen allerdings meist diesen Teil ihres Lebens aus Scham, selbst gegenüber Angehörigen. Regina Eppert, die als Betroffene den Verein ehemaliger Heimkinder gründete, kritisierte, dass auch nach Jahrzehnten die Opfergeschichte nicht anerkannt worden sei. Obwohl sie manchmal jahrelang in den Einrichtungen arbeiten mussten, werde den ehemaligen Heimkindern diese Zeit nicht für ihre Rentenanwartschaft angerechnet.” Wolfgang Rosenkötter, berichtete über “Mein erster Tag in Freistatt”. Er war als Jugendlicher in der evanglischen “Diakonie Freistatt” und engagiert sich heute unter anderem für die Schaffung eines Gedenkortes.

Die Veranstaltung war am 19. Juni 2007
in der Fachhochschule Düsseldorf
im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
mit Regina Eppert, Wolfgang Rosenkötter
und Prof. Manfred Kappeler
Auf Einladung von
Dr. Christian Spatschek und Adelheid Schmitz FH Düsseldorf

Lehrveranstaltung an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig
„Schläge im Namen des Herrn“? Geschichte, Funktion und Wandel der Heimerziehung

Die Lehrveranstaltung geht aus von einer aktuellen Veröffentlichung des Spiegel-Verlages. In ihr werden die Leiden von Menschen dargestellt, die in den 50er und 60er Jahren in westdeutschen Erziehungsheimen untergebracht waren (Peter Wensierski: Schläge im Namen des Herrn: Die verdränge Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik). Vor diesem Hintergrund geht das Seminar der ebenso langen wie wechselvollen Geschichte der Heimerziehung nach. Dabei werden die pädagogischen Konzepte, die in den Heimen zur Anwendung kamen, in ihrem zeitgeschichtlichen Zusammenhang betrachtet. Die Modernisierung und Öffnung der Heimerziehung infolge der Reformdiskussionen zu einem neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz (70er bis 90er Jahre) bildet einen weiteren Schwerpunkt des Seminars.Auch die in letzter Zeit wieder verstärkt diskutierte geschlossene Unterbringung in Heimen der Jugendhilfe und in jugendpsychiatrischen Einrichtungen wird dabei zur Sprache kommen. Ab Semesterbeginn Mittwoch 11.15 wöchentlich KHS B 36 Dr. Christian Wolffersdorff

Folie1

Veranstaltungsreihe an vier Berliner und Potsdamer Universitäten stieß auf großes Interesse
Hunderte von Studenten der Sozial- und Erziehungswissenschaften kamen in Hörsälen ihrer Unis zusammen, um sich über die Erfahrungen ehemaliger Heimkinder zu informieren. Regina Eppert, ehemals im Vincenzheim Dortmund, Wolfgang Rosenkötter, früher in der “Diakonie Freistatt” im Moor und Peter Wensierski lasen aus ihren Büchern und beantworteten die zahlreichen Fragen der Studenten.
Viele Studierende und Professoren möchten jetzt in Studien-Projekten auch ehemalige Einrichtungen aufsuchen oder planen weitere Aufarbeitung in Diplom- oder Doktorarbeiten.
Foto: Regina Eppert im Gespräch mit Studenten der Potsdamer Fachhochschule am 18.Januar 2007
 

Uni Potsdam

 

Veranstaltung am 11. Januar 2007, in Berlin in der Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik
Mit Wolfgang Rosenkötter (ehem. Heimkind in Freistatt) und
Peter Wensierski moderiert von Prof. Dr. Regina Rätz-Heinisch.
Vor 130 Studenten der Fachhochschule berichtete Wolfgang Rosenkötter von seiner Heimzeit in der “Diakonie Freistatt”. Die angehenden Sozialarbeiter, Pädagogen und Gäste aus der Jugendhilfe interessierten sich unter anderem auch für Möglichkeiten, Projektarbeit für eine Gedenkstätte oder Wanderausstellung in und über Freistatt zu unterstützen - auch im Rahmen von Projekttagen innerhalb des Studiums, angeregt durch das Buch “Schläge im Namen des Herrn”

Veranstaltung im ehemaligen Jugendwerkhof in Torgau
Michael-Peter Schiltsky und Regina Eppert vom Verein ehemaliger Heimkinderbesuchten Torgau. Sie informierten Schüler und Besucher aus Torgau über die Heimerziehung in Westdeutschland in den 50-er und 60-er Jahren. Mitarbeiter der heutigen Gedenkstätte und der ehemalige Jugendwerkhofbewohner Ralf Weber informierten über den Jugendwerkhof und die Probleme der heutigen Gedenkstättenarbeit.

Die Berichte zur Kalmenhof-Veranstaltung finden Sie jetzt hier....
An alle Teilnehmer wurde eine Dokumentation der Tagung mit sämtlichen Rede- und Diskussionsbeiträgen kostenlos verschickt. Weitere Exemplare können zum Selbstkostenpreis beim Landeswohlfahrtsverband in Kasselbestellt werden.

Berichte von der Veranstaltung in Paderborn hier....
Marion Zagerman und Gundula Hofrogge waren als Kinder in einem evangelischen Heim in Scherfede. Mehr darüber im Kapitel “Valium und Weidenruten” des Buches.

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Vergangene Veranstaltungen (Archiv)

Regina Eppert (geb. Page), ehemaliges Heimkind im Vincenzheim Dortmund, las aus ihrem Buch , gemeinsam mit Peter Wensierski am

15. Januar, 2007
an der Evangelischen Fachhochschule Berlin

16. Januar 2007
an der FU-Berlin, Institut für Sozialpädagogik
im Studiengang Erziehungswissenschaften
18. Januar 2007,
an der Fachhochschule Potsdam
Thementag im Fachbereich Sozialwesen im Audimax

25. Oktober 2006
Buchvorstellung und Diskussion in Münster
In Kooperation mit dem
Westfälischen Institut für Regionalgeschichte
in der Villa ten Hompel
Geschichtsort Villa ten Hompel

24.Oktober 2006
in Warendorf
Lesung in der Buchhandlung “Nana’s”

26. September 2006
Veranstaltung in Torgau
“Wenn Du nicht brav bist, kommst Du ins Heim” im Jugendwerkhof Torgau
im Rahmen der “4. Sächsischen Literaturtage” in der “Erinnerungs- und Begegnungsstätte im ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhof”,

Der Veranstalter, Jugendwerkhof Torgau, schreibt: “Peter Wensierski hat mit seinem Buch „Schläge im Namen des Herren“ erstmals die Geschichte der Heimkinder in den 50er und 60er Jahren der Bundesrepublik ans Licht der Öffentlichkeit gebracht. Er deckt die Missstände, die damaligen Erziehungsmethoden in den konfessionellen und staatlichen Heimen auf und lässt Betroffene, ehemalige Heimkinder, zu Wort kommen. In der so genannten Zeit des Aufbruchs der Bundesrepublik verbrachten sie ihre Kindheit abseits der Gesellschaft unter unvorstellbaren, demütigenden Bedingungen in den kirchlichen und staatlichen Heimen.
Bis heute haben sie oft aus Scham nicht über ihre Erlebnisse gesprochen. Die Aufarbeitung, Aufklärung und Dokumentation der Heimerziehung in der Nachkriegszeit steht am Beginn.”
Mehr hier in der Torgauer Zeitung...

9. Juni 2006
Tagung im Kalmenhof in Idstein.
In der Stadthalle Idstein, direkt beim Kalmenhof, 10.00 bis 16.00 Uhr
Eine Veranstaltung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) und dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL
 "Die Heimerziehung in der 50er und 60er Jahren, die Heimkampagne und die Heimreform"
Programm als pdf-Datei öffnen

23. Mai 2006
Veranstaltung in Paderborn

im St. Johannisstift
Mit ehemaligen Heimkindern und MItarbeitern sowie Fachleuten
Genaues Programm hier...
Bericht über die Veranstaltung hier..
 

4. Mai 2006
Diakonie Freistatt

Lesung und Besichtigung, Akteneinsicht und Diskussion.
Fotoimpressionen hier...
Veranstaltungsbericht der Diakonie Freistatt

12. Mai 2006
Lesung in Oldenburg

im städtischen Kulturzentrum PFL,
Veranstalter: Filmriß-Förderung von Kino und Kultur in Oldenburg
Am 20. Mai wird dort auch der Film
“Die unbarmherzigen Schwestern” gezeigt.
   Pdf-Dateien der Einladung

3. April 2006
Buchvorstellung in Berlin
mit Gästen aus Berlin, die sich mit Pädagogik und ihren Folgen befassen
“Seit Erscheinen des Buches wird in Medien und Fachöffentlichkeit erschrocken darüber diskutiert, wie es mitten in der Zeit des demokratischen Aufbaus der Bundesrepublik Deutschland möglich war, dass hunderttausende von Kindern
 in Heimen aufwuchsen, wo viele so behandelt und gedemütigt wurden, dass sie Zeit ihres Lebens schlimmen Erinnerungen und schweren körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt sind.”

16. März 2006
Leipziger Buchmesse
Veranstaltung am Spiegel-Stand
Peter Wensierski liest aus dem Buch und spricht mit Regina Eppert und Michael-Peter Schiltsky

3. März 2006
Buchvorstellung in Kassel
"Schläge im Namen des Herrn. Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik".
Bericht der HNA über die Veranstaltung
Bericht der Social Times
Bericht der HNA als pdf-Datei